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Thomas Wirz macht Streifenfrässaat mit OekoSem-3

25.3.09

Mit nur gerade drei Maschinen startete Thomas Wirz vor 20 Jahren als Lohnunternehmer. Heute ist er stolzer Besitzer von 53 Maschinen und sieben Traktoren. Die eindrückliche Flotte wird in der Saison von bis zu sieben Fahrern bewegt. Für deren Disposition ist Andrea Wirz verantwortlich. „Bevor wir unsere zwei Kinder hatten, war ich zuständig fürs Wickeln der Siloballen. Jetzt steige ich nur noch im Notfall auf den Traktor, zum Beispiel um Stroh zu laden im Sommer“, schmunzelt die Frau von Thomas Wirz.

Einen Schwerpunkt im Dienstleistungsangebot des Lohnunternehmers stellt seit jeher die Streifenfrässaat von Mais dar. „In der letzten Saison haben wir mit unseren beiden OekoSem-1 Kombinationen 230 ha Mais gesät, und es werden von Jahr zu Jahr mehr.“ erklärt Thomas Wirz. Als Zugfahrzeuge kommen zwei Fendt Vario 820 mit über 200 PS zum Einsatz. Das wäre auf Dauer wohl zuviel geworden für die beiden älteren Maschinen. Deshalb wurden sie jetzt durch die wesentlich stärkeren Streifenfräsen OekoSem-3 der neusten Generation ersetzt.

Wirz schätzt besonders, dass bei der Entwicklung der neuen Maschinen die Wünsche der Anwender konsequent berücksichtigt wurden. Als vorteilhaft erachtet er, dass sie in der Schweiz gebaut und deshalb perfekt an hiesige Verhältnisse angepasst werden.

Das ganze System Streifenfrässaat sei heute soweit, dass - verglichen mit konventionellem Maisanbau - ein mindestens ebenbürtiger Ertrag erreicht werde, ist Thomas Wirz überzeugt. Damit dies der Fall sei gelte es aber, gewisse Regeln einzuhalten. Nach seiner Erfahrung muss der Boden auch für Streifenfrässaat einigermassen trocken sein. „Wir hätten genügend Power um auch bei nassen Verhältnissen zu fahren. Aber es macht keinen Sinn. Der Erfolg würde ausbleiben und der Kunde wäre nicht zufrieden.“

Nach der Saat sei es extrem wichtig, gar nie Konkurrenz zur Nutzpflanze aufkommen zu lassen. Darum brauche es eine intensive Beratung des Kunden für den gezielten Einsatz von Spritzmitteln. Der Lohnunternehmer arbeitet zu diesem Zweck eng mit Spezialisten verschiedener Hersteller von Pflanzenschutzmitteln zusammen.

Neben erheblichen Kostenvorteilen durch die Bestellung in einem einzigen Arbeitsgang sind es vor allem ökologische Argumente, welche für die Streifenfrässaat sprechen. Der Boden wird nur minimal bearbeitet, so dass die Bodenstruktur weitgehend erhalten bleibt. Die Erosionsgefahr wird verringert und die Befahrbarkeit verbessert. In verschiedenen Kantonen gibt es deshalb Beiträge für den Anbau von Mais mittels Streifenfrässaat.

Thomas Wirz ist überzeugt, dass die Nachfrage auch heuer steigen wird. Dies sei kein Problem, findet er: „Wir verfügen über eine grosse Schlagkraft und werden unsere Kunden sicher termingerecht bedienen können.“ Trotzdem dürften interessierte Landwirte gut beraten sein, Ihren Bedarf möglichst frühzeitig anzumelden...

Zur Website von Thomas Wirz geht's hier

 


Informationen:

Anbieter von Streifenfrässaat mit OekoSem

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Streifenfräse OekoSem-3


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